Zutaten:
- 500g Allzweckmehl (Type 405 oder Äquivalent)
- 75g Zucker
- 7g Trockenhefe (oder 21g frische Hefe)
- 250 ml lauwarme Milch (ca. 35°C)
- 125g ungesalzene Butter, weich
- 1 großes Ei, bei Raumtemperatur
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 1/2 Teelöffel Salz
- Zeste von 1 Zitrone, fein gerieben
- 50g Zitronat, fein gewürfelt
- 50g Rosinen (30 Minuten in Rum oder heißem Wasser eingeweicht, dann abgetropft)
- 250g frisch gemahlener Mohn
- 125 ml Milch
- 75g Zucker
- 50g ungesalzene Butter
- 1 Esslöffel Honig
- 1 Teelöffel Zitronenzeste, fein gerieben
- 1/4 Teelöffel Zimt, gemahlen
- 1/4 Teelöffel Nelken, gemahlen
- 2 Esslöffel Rum (optional)
- 50g ungesalzene Butter, geschmolzen
- Puderzucker, zum Bestäuben
Anleitung:
- Hefe in lauwarmer Milch auflösen. Trockene Zutaten in einer Schüssel mischen. Feuchte Zutaten hinzufügen und zu einem glatten, elastischen Teig verkneten (entweder von Hand oder mit einem Mixer). Zitronat und Rosinen einarbeiten.
- Den Teig in eine gefettete Schüssel geben, abdecken und an einem warmen Ort aufgehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Dies kann 1,5-2 Stunden dauern.
- Alle Zutaten für die Mohnfüllung in einem Topf verrühren. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren eindicken lassen. Vollständig abkühlen lassen.
- Den Teig zu einem großen Oval ausrollen. Die Mohnfüllung gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei einen kleinen Rand frei lassen. Eine Seite des Teigs leicht außermittig über die Füllung falten, um die klassische Stollenform zu erzeugen.
- Den Stollen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, locker abdecken und weitere 30-45 Minuten gehen lassen.
- Ofen auf 175°C vorheizen. Den Stollen 50-60 Minuten backen, oder bis er goldbraun ist und ein in die Mitte gesteckter Holzspieß sauber herauskommt.
- Unmittelbar nach dem Herausnehmen aus dem Ofen den Stollen großzügig mit geschmolzener Butter bestreichen. Leicht abkühlen lassen, dann großzügig mit Puderzucker bestäuben. Den Butter- und Zuckergang während des Abkühlens 2-3 Mal wiederholen.
- Den Stollen vor dem Anschneiden und Servieren vollständig abkühlen lassen. Die Aromen entwickeln sich mit der Zeit noch weiter.